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Parkhotel Frank › Genuss › Kunst im Hotel

Siebte Vernissage im Parkhotel Frank

Das Parkhotel Frank in Oberstdorf bittet am 10. Juni 2011 in Kooperation mit der Galerie Junger (Berlin und Shanghai) zur nunmehr siebten Vernissage unter dem Titel "Schattenberg". Gezeigt werden Werke von Peter Lindenberg und von Sonja Hüning, einer Künstlerin aus der Region Allgäu.

Hüning: Silentium I, 2009 - Acryl Pigmente auf Leinwand (100x100cm)
Hüning: Silentium I, 2009 - Acryl Pigmente auf Leinwand (100x100cm)

Peter Lindenberg

Peter Lindenberg zeigt durch seine Bilderserie „Schattenberg“, wie man mit ein und demselben Motiv die vielfältigsten Stimmungen hervorrufen kann. Diese Art der Herangehensweise der seriellen Momentanalyse, hat in der Bildenden Kunst bereits eine große Tradition.

Peter Lindenberg reiht sich damit in die Riege der Künstler ein – wie zum Beispiel Hokusai („36 Ansichten des Berges Fuji“), Paul Cézanne (Serie zum Mont Sainte-Victoire) oder auch Claude Monet – die jeweils auf ihre Weise versuchten, der vielseitigen Darstellung des gleichen Sujets mittels Licht und Stimmung zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten auf der Leinwand Raum zu geben. Das Besondere an den Arbeiten von Lindenberg ist, dass er sich in seiner Serie ausschließlich mit dem nahe dem Hotel gelegenen Schattenberg befasst und dadurch eine enge Verbindung zwischen Ausstellungsort und dem Motiv herstellt. So reichen seine Bilder über ihren Rahmen hinaus und regen den Betrachter in der Wahrnehmung der direkten räumlichen Umgebung an, in der er die Stimmungen des Schattenberges wiederfinden kann.

Sonja Hüning

Mit dem Effekt des Übergangs beschäftigen sich auch die Arbeiten der Allgäuer Künstlerin Sonja Hüning. Ihre Formensprache reicht dabei von gegenständlich bis abstrakt-experimentell. Dabei bleiben in theoretischer Hinsicht Fragen der Auseinandersetzung mit dem Bildraum, seinen Grenzen und Ausgestaltungsmöglichkeiten, zentral. Sie schafft über ihre spannungsreichen Farb- und Formkompositionen ein intensives Erlebnis für den Betrachter im Erlebnisraum mit ihren Bildern. Inhaltlich reflektieren ihre Bilder die Themen der Veränderungen einschließlich ihrem Wandlungspotential, aber auch Vergänglichkeiten und ihre Transformationen.

Beide Künstler sind mit ihren Arbeiten ganz nahe beim Betrachter und schenken ihm eine Erweiterung des Blickwinkels für die natürlichen Prozesse unserer Umgebung. Indem sie diese in die Kunst holen und sich mit ihnen tiefergehend auseinandersetzen schaffen sie Stimmungen, die es in der Ausstellung zu entdecken gilt.

Ausstellungsdauer: 11 Juni bis Dezember 2011

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