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„Späte Hitzewelle mit anschließendem Temperatursturz“, so titelte der Deutsche Wetterdienst in der Presse. Vor gut einer Woche konnten wir hier sehen und erfahren, was das Bergwetter so im Schilde führen kann und womit man bzw. der Wanderer mitten im Hochsommer nicht unbedingt rechnet:

Am 26. August noch meldete die DWD Wetterstation von Oberstdorf einen neuen Hitzerekord für Ende August - mit 32,6 Grad – ausgelöst durch heiße Luft tropischen Ursprungs. Der bisherige Rekord lag bei 32 Grad, stammte jedoch noch aus dem Jahre 1943. Der Hitze entsprechend lag die Schneefallgrenze bei 4.500 Metern Höhe.

Am Tag drauf jedoch vollzog sich ein Wetterumschwung, und die Bergwelt sah gänzlich anders aus: Beim Erwachen wurden wir von einem weißen Bergpanorama begrüßt! Die Schneefallgrenze war über Nacht auf 1.700 Meter gesunken und ging mit einem heftigen Temperatursturz von etwa 25 Grad einher! Eine wirkliche Laune der Natur - die sich nur an jenem Wochenende abspielte. Danach freuten wir uns wieder über herrliches Spätsommerwetter :) wie z.B. an den Christlesee oder den nahen Freibergsee ...

Es ist somit notwendig bzw. sehr empfehlenswert, sich vorab immer im Bergsportbericht über die aktuelle Wetterlage zu informieren, vor allem, wenn man plant in höhere Regionen zu gehen.

Ich hatte das Schauspiel mit der Kamera festgehalten, mit Ansichten vom Oberstdorfer Bergpanorama, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollten…

Wetterkapriolen an einem einzigen Wochenende Ende August

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