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Diesen Monat besuchten das Empfangsteam und unsere Praktikantinnen im Rahmen einer Schulung das Oberstdorfer Heimatmuseum. Herr Schädler führte uns durch die insgesamt 38 (!) Räume - ein Oberstdorfer, der das sehr authentisch und sogar in Oberstdorfer Mundart machte.

Das Museum befindet sich im sogenannten Köchelerhaus in der Oststraße. Ein Alt-Oberstdorfer Bauernhaus, dessen Kern noch aus dem 17. Jahrhundert stammt. Wenn man an die Brandkatastrophe im Jahr 1865 zurückdenkt, ein echtes Kleinod mitten im Ort.

Umso interessanter waren die vielen Räume, die liebevoll mit Alltagsgegenständen von anno dazumal ausgestattet sind. Die einzelnen Zimmer laden mit individuellen Themen zum "genauer Hinschauen" ein: Ob die Erschießung der Berge, der Skisport, die Oberstdorfer Tradition oder auch die Feuerwehr! Was natürlich beim Rundgang nicht fehlen durfte - der größte Schuh der Welt aus dem Jahr 1950.

Zudem erfuhren wir, dass man in Oberstdorf und Umgebung ausschließlich mit dem Weben von Stoffen seinen Lebensunterhalt verdiente. Erst als in England sehr viel billigere Stoffe produziert wurden, musste man auf die Milchwirtschaft umsteigen – ein Teil der Oberstdorfer Geschichte, der für viele von uns neu war!

Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Schädler vom Heimatmuseum Oberstdorf! Es war ein sehr interessanter Nachmittag - empfehlenswert für jeden, der einmal gerne einen Blick zurück werfen möchte. Getreu dem Motto des Museums: Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart begreifen.

Unser Tipp: Lassen Sie sich von einem Führer auf der „Reise“ begleiten – es lohnt sich!